Energieausweis

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Informationen zum Energieausweis

Seit Juli 2008 gilt die schrittweise Einführung eines so genannten Energieausweises. Dieser bezieht sich auf die Energieeffizient von Wohn- wie auch Nichtwohngebäuden. Wer eine Immobilie erwerben oder mieten möchte, hat einen gesetzlichen Anspruch auf den Einblick in den Energieausweis!

Was ist der Energieausweis?


Bedarfsausweis
... gibt Auskunft über den Energiebedarf des Gebäudes.

Der bedarfsorientierte Energieausweis gibt den Energiebedarf einer Immobilie wieder. Unter Normbedingungen wird der individuelle Bedarf des Gebäudes berechnet und orientiert sich dabei an den verwendeten Baumaterialien, der Größe der Immobilie wie auch der Anlagentechnik. Dabei stehen diese Werte in Unabhängigkeit von der Zahl der Bewohner und deren individuellen energetischen Gebrauchsgewohnheiten. Auf diese Weise werden objektiv Werte wieder gegeben, die es ermöglichen, einen neutralen Vergleich zwischen unterschiedlichen Gebäuden vorzunehmen. Hinzu kommt, dass eine informative Ausgangsbasis geschaffen wird, um eine gezielte Energieberatung in Bezug auf eine Sanierung in Anspruch zu nehmen. Für neu errichtete Gebäude, für An- und Ausbauten und Modernisierungen gilt, dass im Verlauf einer Berechnung durch einen Ingenieur der Energieausweis auf der Basis des errechneten Energiebedarfs erstellt werden muss.



Verbrauchsausweis
... gibt Auskunft über den Energieverbrauch der Bewohner.

Anders konzipiert dagegen ist der verbrauchsorientierte Energieausweis. Dieser wird auf der Basis des tatsächlichen Energieverbrauchs innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren erstellt. Der Verbrauchsausweis gibt wieder, wie stark der Energieverbrauch unter anderem vom spezifischen Nutzerverhalten und den Witterungseinflüssen abhängig ist. Daher kann der Verbrauch stark von den Daten abweichen, die der bedarfsorientierte Ausweis angibt.

Was die Energieskala aussagt

Wer etwas über den energetischen Zustand einer Immobilie erfahren möchte, bevor er sich für den Kauf oder das Mieten entscheidet, bekommt mit der Farbskala des Ausweises eine aussagekräftige Möglichkeit. Durch die Einführung des Energieausweises können Verbrauchswerte unterschiedlicher Gebäude miteinander verglichen werden, um langfristig Energiekosten zu reduzieren.

Beim bedarfsorientierten Energieausweis werden die relevanten Werte auf der Basis technischer Analysen der Heizanlage wie auch der Bausubstanz ermittelt. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind für den zu erwartenden Energiebedarf der Immobilie von großer Bedeutung.



Der Endenergiebedarf eines Gebäudes umschreibt die Menge an Energie, die innerhalb eines Jahres für Heizwärme, Lüftung, Warmwasser, elektrische Pumpen und Regelungseinheiten benötigt wird. Zudem gilt der ermittelte Bedarf als wertvolle Orientierung für den Verbraucher, um die Kosten für Energie frühzeitig abschätzen zu können.

Der Primärenergiebedarf drückt die gesamte Energieeffizienz eines Gebäudes aus. Dies geschieht unter Berücksichtigung des verwendeten Energieträgers. Dabei werden auch dessen Gewinnung, Verteilung und Umwandlung berücksichtigt. Damit kann die umweltfreundliche Bedarfsdeckung eines Gebäudes zu beurteilt werden.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis bewertet den Energieverbrauch auf der Basis des Verbrauchsverhaltens der Bewohner innerhalb von drei Jahren. Der ermittelte Wert ist somit kein objektiver Endwert, da er in erster Linie vom Nutzungsverhalten der Hausbewohner abhängt.



Damit die Höhe des Energieverbrauchskennwertes festgestellt werden kann, fließen standortbezogene Klimafaktoren ein, damit beispielsweise Witterungseinflüsse wie ein strenger Winter, die tatsächlichen Werte nicht verfälschen. Auf diese Weise kann ein einmaliger hoher Energieverbrauch nicht dazu führen, hohe Verbrauchswerte für die jeweilige Immobilie ausweisen.

Vergleichswerte müssen mit der Energieerzeugung korrespondieren

 

Mehr dazu:
Grundsätzlich beziehen sich die ermittelten Vergleichswerte auf Immobilien, in denen auf eine konventionelle Weise Energie für Warmwasser und Heizung erzeugt wird.
Beinhaltet der Energieverbrauchskennwert keinen Warmwasseranteil, muss berücksichtigt werden, dass für die Warmwasserbereitung, abhängig vom Gebäudetyp, zwischen 20 und 40 kWh Energie entfallen.

Bei Energieverbrauchskennwerten eines Gebäudes, das mit Fern- oder Nahwärme beheizt wird, werden bis zu 30 Prozent weniger Energie benötigt als bei Immobilien, die ihre Wärme aus einer Kesselheizungsanlage gewinnen.

Wie sieht der Energieausweis aus?

(Quelle: dena)

Der energetische Zustand einer Immobilie wird in einem Energieausweis auf vier Seiten dokumentiert:
Auf der ersten Seite eines Energieausweises findet man allgemeine Angaben zum Gebäude. Dazu gehören unter anderem die Adresse, der Typ, das Baujahr, wie auch Angaben zur Gebäudenutzfläche und der Anlagentechnik. Ferner sind Hinweise aufgeführt, die Aussagen zur Verwendung des Ausweises machen und Angaben zur energetischen Qualität einer Immobilie machen. Gegebenenfalls kann dem Papier auch ein Foto der betreffenden Immobilie beigefügt werden.

Nur wer einen bedarfsorientierten Energieausweis benötigt, muss die zweite Seite ausfüllen lassen

Die dritte Seite ist für den verbrauchsbasierten Ausweis vorgesehen. Eine Farbskala, die von grün bis rot unterlegt ist zeigt den Energiebedarf, oder auch den Energieverbrauchskennwert an in kWh (Kilowattstunden) an. Damit man Vergleiche zu anderen Gebäuden ziehen kann, ist eine weitere Farbskala aufgeführt, die Auskunft gibt, in welchem Bezug der Verbrauchswert der eigenen Immobilie im Gegensatz zu Werten durchschnittlicher Häuser oder eines Passivhauses liegt.

Erklärungen zu Fachbegriffen findet man auf der vierten Seite.
Da wir die Erfassung der Daten, die für die Erstellung des Energieausweises benötigt werden, selbst vor Ort bei Ihnen in Ihrer Immobilie vornehmen, erhalten Sie den Ausweis bereits innerhalb weniger Tage.